Christkindlmarkt | Deutschland | Die Sächsische Schweiz | Weihnachten

Eine Weihnachtsreise – Der Erlebnisweihnachtsmarkt Freiberg

von am 14. Dezember 2016
Erzgebirgische Kunst

Der Christkindlmarkt in Freiberg…

… steht seit 2012 unter dem Motto „Original bergmännisch im Erzgebirge“. Eigentlich wollte ich einen längeren Beitrag schreiben, habe dafür aber nicht genug Zeit dort verbracht. Wir sind am Samstag, den 03.12 nach Freiberg gefahren. An diesem Abend fand die (anscheinend sehr sehenswerte) Bergparade im Fackelschein statt. Jedes Jahr marschieren die „Bergleute“, bestehend aus der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft, im Fackelschein durch die Altstadt. Wir sind recht früh angereist, um neben dem Christkindlmarkt auch die Sehenswürdigkeiten von Freiberg anzuschauen. Zuerst sind wir über den Christkindlmarkt geschlendert und haben dann einen Spaziergang durch den Albertpark unternommen.

Erzgebirgische Kunst

Warum Erlebnisweihnachtsmarkt?

Wer etwas besonderes auf dem Weihnachtsmarkt erleben will, kann sich aus einem Schmelzer Glühwein ausschenken lassen. Dieser war früher für die Schmelzung von Erz zu Silber zuständig. Außerdem bietet der Christkindlmarkt eine „Berg-Werkstatt“ für Kinder an. Der Bergbau wird auch in den Ständen thematisiert, denn diese bieten erzgebirgische Handwerkskunst an. Ein weiteres Schmuckstück des Marktes ist die erzgebirgische Pyramide. Leider haben wir die Bergparade im Fackelschein nicht mit erlebt, da uns nach einer Weile der Christkindlmarkt zu überfüllt war.

Fazit: Die weihnachtlich-bergmännisch dekorierten Stände waren wirklich sehr schön und die erzgebirgische Holzkunst gefällt mir ausgesprochen gut! Ein paar Stände hätten sie aber auch auf die Nebenstraßen aufteilen können, dann wäre es bei einem Besucherstrom nicht so beengt. (sowie in Meißen)

Die Öffnungszeiten sind vom: 22.11. – 22.12.2016 / Mo-Fr: 10-20 Uhr, Sa: 10-22 Uhr, So: 10:30-20Uhr

Christkindlmarkt Meißen

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Besondere Erlebnisse | Weihnachten

Weihnachten in meiner Kindheit – Die magische Zeit

von am 12. Dezember 2016
Weihnachten in meiner Kindheit

Die Weihnachtszeit…

… ist die magische Zeit voller Geschichten und Bräuche. Für diesen Beitrag blicke ich zurück auf meine Kindheit und meine (Vor-)Weihnachtserinnerungen. Die Idee für den Rückblick hatte nordhessenmami, die über ihre Kindheitserinnerungen an die Weihnachtszeit in ihrem Blog geschrieben hat.

Die Adventszeit war für mich jedes Jahr erneut die schönste Zeit des Jahres. Kurz nach meinem Geburtstag, haben wir die Kartons mit Dekorationen, Plätzchendosen und Baumschmuck aus dem Keller geholt. Dann begannen meine Mama und ich unsere Wohnung mit vielen kleinen Dekofiguren, Lichterketten und Adventskalendern zu schmücken.

Strümpfe und Teller am Nikolaustag

Am 5. Dezember wurde bei uns der Nikolausstrumpf bzw. Nikolausteller vor die Tür gelegt. In der Früh des 6. Dezembers haben wir bei einem gemeinsamen Frühstück unsere Nikoläuse gegessen und dabei Weihnachtsmusik angehört. Ein schönes Geschenk, das ich viele Jahre zum Nikolaus bekommen habe, waren die LTB Donald Duck Weihnachtsausgaben. Mittlerweile bin ich stolze Besitzerin einer kleinen Sammlung dieser Comics.

Das Plätzchen backen…

…darf natürlich in der Adventszeit auf keinen Fall fehlen. Unsere Lieblingsplätzchen, die wir jedes Jahr zusammen gebacken haben, waren Linzer Plätzchen. Leider habe ich keine Bilder davon, aber hier findet ihr ein Rezept. Und obwohl wir viel gebacken und geschenkt bekommen haben, war der Vorrat an Plätzchen schon des Öfteren sehr knapp.

Geige spielen neben dem Tannenbaum

Geige spielen am Heiligabend

Der Heiligabend…

Am Abend vor Weihnachten haben meine Eltern dann den Baum geschmückt. Ich durfte am Anfang mithelfen und meine Lieblingsfiguren und -kugeln aufhängen. Danach musste ich das Wohnzimmer verlassen. Somit war der fertige Baum eine Weihnachtsüberraschung für mich. Denn in der Früh habe ich dann den Weihnachtsbaum das erste Mal geschmückt gesehen. Der Nachmittag war oft ein bisschen chaotisch, aber wunderbar weihnachtlich. Wir haben die letzten Geschenke eingepackt, gekocht, aufgeräumt und die Räumlichkeiten für die Gäste vorbereitet. Als ich noch jünger war, sind wir noch in die Kirche gegangen. Aber seit ein paar Jahren besuchen wir das Weihnachtskonzert im Stadttheater.

… und die Bescherung

Danach kam unsere ganze Familie zu uns nach Hause und wir haben mit dem Essen angefangen. Nach dem Essen haben wir dann Weihnachtslieder gesungen, Geschichten vorgelesen und ich habe auf der Blockflöte und später auf der Geige Lieder vorgespielt. Anschließend begann die Bescherung. Für mich war dies der schönste Teil des Abends. Natürlich nicht nur, weil ich Geschenke bekommen habe. Mir hat es immer am besten gefallen, die Reaktion meiner Familie auf meine Geschenke zu sehen.

Viele meiner schönsten Erinnerungen an meine Kindheit stammen aus der Weihnachtszeit. Und auch heutzutage ist diese Zeit des Jahres meine Lieblingszeit.

Wie war Weihnachten in eurer Kindheit? Hattet ihr Traditionen, die ihr bis jetzt noch behalten habt?

Ich liege unter dem Tannenbaum

 

 

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Christkindlmarkt | Deutschland | Die Sächsische Schweiz | Weihnachten

Eine Weihnachtsreise – Gemütlichkeit am Meißener Weihnachtsmarkt

von am 7. Dezember 2016
Weihnachtsmarkt Meißen Dekoration

Heute waren wir am Weihnachtsmarkt in Meißen, welcher von dem Gewerbeverein Meißen organisiert wird. Der Markt besteht aus 30 Ständen, die auf den Markt und die Nebengassen verteilt sind. Die Altstadt mit dem spätgotischen Rathaus und der Frauenkirche ist die perfekte Kulisse für den Markt. Doch das Besondere ist der Adentskalender am Rathaus (siehe Bild). Jeden Tag wird ein Fenster geöffnet, hinter dem sich ein Märchen und ein Preis befinden. Dabei begleitet eine abwechslungsreiche Bühnenshow die Ermittlung des Gewinners. Die Adventskalenderöffnung ist vom 01.12.16 bis 24.12 16 (Montags bis Samstags um 17 Uhr und Sonntags um 15:30 Uhr) und am Heiligabend um 11 Uhr. Außerdem wird jeden Tag ein Preis verlost, die Lose dafür kann man direkt an einem Stand gegenüber vom Rathaus und an diesen Orten kaufen.

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Christkindlmarkt | Deutschland | Die Sächsische Schweiz | Dresden | Weihnachten

Eine Weihnachtsreise – Es duftet so herrlich am Dresdner Striezelmarkt

von am 3. Dezember 2016
Sterne am Christkindlmarkt

Heute war ich das erste Mal auf dem Dresdner Striezelmarkt, dem ältesten Christkindlmarkt Deutschlands. Der Name stammt vom mittelhochdeutschen Struzel bzw. Striezel ab, dem berühmten Dresdner Stollen. An jeder Ecke duftet es verlockend nach gebrannten Mandeln, Crêpes, Waffeln und anderen kulinarischen Köstlichkeiten. Zwei besondere Gaumenfreuden sind der Dresdner Stollen und die Pulsnitzer Pfefferkuchen.

Weitere Besonderheiten des Weihnachtsmarktes sind die größte erzgebirgische Stufenpyramide der Welt, das beeindruckende Eingangstor und der Adventskalender, der jeden Tag höchstpersönlich vom Weihnachtsmann geöffnet wird.

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