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Städtetrip – Eichstätt erleben in 24 Stunden

Eichstätt hat nach außen hin viel zu bieten – Berühmte Fossilien, Kunstwerke des Barocks, den Naturpark Altmühltal und Architektur. Doch schauen wir uns diese Große Kreisstadt in Oberbayern genauer an. Eichstätt bietet wunderbare Cafés, Restaurants und Läden; durch die Studenten wirkt die Stadt auch sehr belebt.

Eichstätt von oben – Auf der Willibaldsburg

Willibaldsburg

Meistens beginnt ein Rundgang durch die Stadt am Dom, da sich dort auch gleich die Touristeninformation befindet. Doch wir starten bei der Willibaldsburg, die sich ungefähr 20 Gehminuten vom Domplatz entfernt, befindet. Die Burg ist auch sehr gut mit dem Auto zu erreichen.

Wie schon meine Gastautorin Verena in ihrem Beitrag über Wien gesagt hat (und ich auf meinen 24 Stunden durch Regensburg aufgegriffen habe): Um einen guten Überblick über die Stadt zu bekommen, soll man sich in Städten einen hohen Punkt suchen, von dem aus man weit sieht und tolle Fotos machen kann. Das gleiche Prinzip kann man natürlich auch auf Eichstätt anwenden. Die Willibaldsburg bietet eine herrliche Aussicht auf Eichstätt und das Altmühltal. Die Burganlage beherbergt neben dem Jura-Museum und Museum für Ur- und Frühgeschichte auch einen wunderschönen Burggarten. Der Schwerpunkt des Jura-Museums liegt auf den Fossilien der Solnhofener Plattenkalke.

Fact: Zu den eindrucksvollsten Fossilien gehören das weltweit einzige Exemplar des Raubdinosauriers Juravenator und ein Original des berühmten Urvogels Archaeopteryx. Quelle.

Die Altstadt erkunden

Eichstätt ist durch und durch vom Barock geprägt.

Eichstätts Altstadt litt sehr unter dem 30-jährigen Krieg, in dem die Stadt großteils zerstört wurde. Nur ein paar Kirchen und Häuser blieben erhalten.  Der Grund für Eichstätts derzeitiges Stadtbild liegt in der Zeit des Wiederaufbaus der Stadt. Hier wurde der zeitgemäße Barockstil bevorzugt. Dadurch entstand das einheitliche Stadtbild Eichstätts, welches wir heute kennen.

Häuserfassade in Eichstätt

Natürlich finden auch fast täglich Stadtführungen statt, falls ihr die Stadt nicht alleine erkunden wollt. Besten dafür eignen sich die Offenen Führungen. Hierbei gibt es verschiedene Mottos, genauere Informationen dazu findet ihr hier.

Tipp: Der Stadtrundgang mit dem Eichstätter Nachtwächter. Die Führung dauert ungefähr 1,5 Stunden. Der Nachtwächter erzählt dabei über die Entwickung der Stadt gespickt mit Anekdoten. Hier erfahrt ihr mehr dazu.

Häuserfassade in Eichstätt

 Eichstätter Dom

Der Eichstätter Dom ist wie der Regensburger Dom fast ein “Must-See” für Reisende. Der Dom gilt als eines der bedeutendsten mittelalterlichen Baudenkmäler Bayerns.

Eine dreischiffige, doppelchörige hochgotische Halle

Kirchenturm und blauer Himmel

Eine Stadtführung inklusive Dombesichtigung oder Führung im Dom ist hier auf jeden Fall eine Überlegung wert! Dadurch erhaltet ihr viele interessante Details aus der Geschichte des Doms. Ganz besonders ist der Pappenheimer Altar.

Kirchenschiff und der Altar Blumengestecke vor dem Altar

Evangelisch-lutherische Erlöserkirche

Über die Erlöserkirche bin ich bei meiner Stadtbesichtigung eher spontan gestolpert. Da die Kirche mir von außen sehr gut gefallen hat, bin ich dann auch einfach mal reingegangen. Die Erlöserkirche liegt inmitten der Altstadt am Übergang vom Residenzplatz zum Leonrodplatz. Das Innere der Kirche ist eher schlicht, aber erwähnenswert sind die Fenster mit Glasmalereien, die mir sehr gut gefallen haben! Diese stammen von Karl de Bouché und stellen Christus, Petrus und Paulus lebensgroß dar.

Bei einem Stadtspaziergang mal kurz reingucken!

Mosaikfenster Drei bunte Mosaikfenster

Entspannen in den Gärten & Parks

Nach einer Stadtführung oder einem Stadtrundgang könnt ihr euch in einem der Parks oder Gärten ausruhen. Meine Tipp hier ist der Hofgarten. Dieser befindet sich nur wenige Gehminuten vom Domplatz entfernt und bietet sich wunderbar für eine kleine Auszeit an. Hier könnt ihr Schlendern, entspannen und auf den Bänken einen kleinen Snack essen.

Falls ihr nicht so weit gehen wollt, befindet sich gleich “in der Altstadt” am Altmühlufer ein Kneippbecken. Doch beachtet! Beim Kneippen gibt es auch Regeln.

Eine wichtige Regel ist: Nur wer warme Füße hat, sollte ins Wasser gehen.

Kneippen ist im Sommer ideal! Stelzt einfach wie ein Storch durch das Wasser, dann entsteht ein thermischer Wechselreiz.  Und ihr merkt auch sofort, wenn es Zeit ist aufzuhören; wenn ein plötzliches Kältegefühl eintritt.

Kneippbecken Seerosen im Teich

Kulinariktipp – Eine kurze Verschnaufpause

Nach dem Entspannen könnt ihr euch noch ein kleines Zwischenmahl gönnen. Und das geht wunderbar im Chocolatique. Das Café eignet sich auch wunderbar für ein Frühstück! Hier gibt es wunderbar leckere, selbstgebackene Kuchen/Cookies/Bäckereien! Die Atmosphäre hier ist sehr schön, bei warmen Wetter rate ich euch auch draußen zu sitzen und das Treiben der Stadt zu genießen.

Innenraum Chocolatique Dinkelkeks, Kamera und Wasser

Für Pinterest

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