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Wie ändert sich das Leben mit Katzen?

von Sophia
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Wie sich mein Leben mit Katzen verändert hat? Total!

Da einer meiner größten Hobbys das Reisen ist und man mit Katzen natürlich nicht oft wochenlang weg ist und sein sollte; habe ich mich dafür entschieden nur noch Kurzreisen/Ausflüge mit meinem Freund zu machen und muss natürlich jede Soloreise/Berufreise mit meinem Freund absprechen. Und das gilt natürlich auch andersrum!

Doch nicht nur dieser Teil meines Lebens hat sich geändert; auch mein ganzer Tagesrhythmus hat sich unseren Katzen angepasst.. nun heißt es früh mit aufstehen und füttern, kuscheln, bespaßen, Toiletten ausleeren, staubsaugen und dann erst an die Arbeit. Da ich von zu Hause aus arbeite, bin ich zeitlich bei vielem sehr flexibel und kann mir immer, wenn irgendwas sein sollte, sofort Zeit nehmen. Doch natürlich fällt mir oft das Arbeiten schwer, wenn Oskar gerade in Redelaune ist.

Aber das ist nicht annähernd alles, was die Katzen geändert haben.. Katzen faszinieren mich immer wieder, z.B. beim Spielen mit einem Ball. Ich liebe es mit ihnen zu schmusen, kuscheln und einfach diese Mensch-Tier Bindung zu haben. Außerdem sind Katzen die süßesten Wesen beim Schlafen, oder etwa nicht?

Hier findet ihr jetzt ein paar Antworten auf die Frage “Wie hat sich dein Leben mir Katzen verändert?” von ganz tollen Menschen, die mir netterweise ein paar Sätze dazu geschrieben haben 🙂

 

Pfote Katze

 

 

Was denken andere Katzenliebhaber?

Jerry

Ich werde den Tag an dem mein Kater ankam nie vergessen! Er war gerade mal so groß wie meine Hand. Ein kleines Orange-weißes Fellbüschel wo man beim hochheben Angst hatte es würde zerbrechen mit seinen riesigen Glubschaugen. Und ab diesem Tag veränderte sich mein Leben komplett…. zum positiven.
Manche Menschen ziehen Hunde Katzen vor da sie meinen Hunde hätten eine engere Bindung zu Menschen. Dann kennen diese Leute anscheinend meinen Kater nicht. Er ist jetzt zwar Freigänger aber als Baby durfte er noch nicht raus bis er alt genug und kastriert war. Er hatte seit Anfang an eine sehr enge Bindung zu meiner Mutter da ich selber, als Schülerin morgens nicht daheim war, und meine Mutter die nicht Berufstätig ist sich um ihn kümmerte. Er schlief jede Nacht bei ihr unter der Decke, und nach einiger Zeit schlief er auch bei mir. Es gibt kein schöneres Gefühl als morgens mit einem kleinen Fellknäuel aufzuwachen. Allerdings benötigt er auch sehr viel Aufmerksamkeit manchmal miaut er nur und wenn man ihn anschaut hört er auf zu miauen 😀 Wenn er sauer wird pinkelt er in Wäsche und Betten, was wir ihm aber inzwischen zum Glück abgewöhnen konnten.Mein Kater trinkt nur aus Wasserhähnen und nicht aus Köpfen. Meine Mutter steht JEDEN morgen um 6 Uhr auf um ihn einzulassen und zu füttern. Und dass sogar auch in den Ferien! Kurzum eine Katze verändert dein Leben um 180 Grad und macht Arbeit.>
s lohnt sich allerdings denn du hast, wenn du ihr wirklich viel Aufmerksamkeit gibst, einen besten Freund der dich durch schmusen und schnurren immer tröstet und aufmuntert indem er sich auf deinem Schoß einrollt und schnurrt. Es ist viel Veränderung aber es lohnt sich definitiv. Katzentraum_Jerry

 

Babsi

Meine Erfahrungen mit Katzen spiegeln sich am besten im folgenden Zitat wider:

“Wenn du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave”

Théophile Gautier

Als ich 8 Jahre alt war, habe ich auf unserem Weingut in Südtirol eine Streunerkatze gefunden. Sie war so schüchtern, dass es drei Monate dauerte bis ich ihr Vertrauen gewonnen hatte. Das war meine erste wirklich prägende Erfahrung mit Katzen. Wie sensibel und feinfühlig diese Tiere sind, hat mich schon als Kind fasziniert.

Als ich endlich das Vertrauen meiner Katze Fly (sie lebt heute noch und ist mittlerweile über 20) gewonnen hatte, brachte sie wenig später ihre drei Babys zu uns auf den Hof – der größte Vertrauensbeweis schlechthin.

Die vier Katzen haben mich meine gesamte Teenager zeit begleitet und stark geprägt. Da es sich um Freigänger handelte, wurde mein Leben mehr bereichert als dass es irgendeine Einschränkung gegeben hätte. Ich habe die 4 Katzen stets als Freunde gesehen, die jeden einzelnen meiner Tage zu etwas Besonderen machten. Als ich mit 19 nach München gezogen bin, war es sehr schwer die Katzen bei meinen Eltern zurückzulassen. Ich habe nicht nur die 4 vermisst, sondern insbesondere das Leben mit Katzen: die Freude, wenn man nach Hause kommt, das Schnurren, wenn man sie streichelt und auch das Gefühl für jemanden verantwortlich zu sein.

Als ich mir sicher war, dass ich in München bleiben würde, war für mich klar, dass ich mein Leben nicht weiter ohne Katze im Alltag meistern möchte. Also habe ich mir meinen Tommy als 3 Monate altes Baby geholt. Und was es wirklich bedeutet eine Katze zu haben, habe ich erst durch ihn erfahren.

Im Gegensatz zu meinen Katzen in Südtirol ist Tommy nämlich eine reine Wohnungskatze. Ich muss eingestehen, dass mir nicht bewusst war, dass es so große Unterschiede zwischen der Haltung von Freigängern und der Haltung von Wohnungskatzen gibt. Tommy hat mein Leben zwar genauso bereichert wie Fly und ihre Kinder, aber er hat es auch – nennen wir es – „verkompliziert“. Einfach mal am Wochenende heimfahren oder auch nur nach der Uni direkt zum Kochabend bei Freunden zu gehen, war auf einmal nicht mehr problemlos möglich.

Natürlich gibt es Katzenhalter, die ihre Katze ein Wochenende über alleine lassen. Doch für mich bedeutet Katzenhalterin einer Wohnungskatze zu sein eine große Verantwortung gegenüber dem Tier. Ich habe mich schließlich aktiv für eine Wohnungskatze entschieden also ist es meine Aufgabe der Katze in diesen vier Wänden das bestmögliche Leben zu bereiten.

Deshalb habe ich zum Beispiel auf meinem Blog einen langen und sehr ehrlichen Artikel zum Thema „Katzen beschäftigen“ geschrieben. Dort schildere ich, wie schwer es oft ist, sich nach einem langen Arbeitstag noch mit der Katze zu beschäftigen und ihr die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient und braucht.

Mit der Beschäftigung geht auch die Auslastung der Katze einher. Da Tommy mindestens 8 Stunden am Tag alleine ist, ist er natürlich nicht genügend ausgelastet. Wenn ich dann am Abend nicht mit ihm spiele, steht er mitten in der Nacht auf mir und dann ist es mit dem Schlaf erst einmal vorbei.

Also ja, eine Katze ist nicht nur kuscheln und schmusen, sondern auch Arbeit, Mühe und auch Streit und Schmerz. Es sind meiner Meinung nach aber gerade die „schlechten Erfahrungen“ aus denen man lernt und die Mensch und Katze zusammenschweißen. Ich habe keine Sekunde bereut mir Tommy geholt zu haben, da ich durch ihn so viel über die Mensch Tier Beziehung gelernt habe. Es gibt kein größeres Glück als eine Katze, die schon vor Freude schreit bevor man überhaupt den Schlüssel ins Schlüsselloch steckt und einen morgens mit einem Schnurren weckt.

Diese Zuneigung muss man sich aber hart verdienen und zwar jeden Tag aufs Neue.

Mehr Infos zu uns: https://mein-katzenblog.de/

 

Das komplette Interview mit Nath (https://www.instagram.com/nathwithcats/) werde ich heute Abend hier verlinken.

 

Vielen Dank an euch alle fürs Mitmachen!

Unterschrift_Sophia