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Blick auf Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz

Die Fränkische Schweiz ist eine Region in Oberfranken, die sich durch eine hohe Dichte an Burgen und einer interessanten Felsenlandschaft auszeichnet. Ich nehme dich mit auf einen Tagesausflug und zeige dir besondere Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele!

MUSEUMSFELSEN IN TÜCHERSFELD

Tüchersfeld war die erste Station unseres Tagesausflugs. Bekannt ist die kleine Ortschaft vor allem durch den Museumsfelsen Tüchersfeld. Ähnlich wie ihr Namensvetter (Sächsische Schweiz) ist auch die Fränkische Schweiz teilweise geprägt durch eine Felsenlandschaft. Und genau dafür ist auch das Museum bekannt. Das Wahrzeichen der Region steht direkt an einem steil aufragendem Felsen und zählt dadurch nicht nur regional zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Fränkischen Schweiz.  Die Felsenlandschaft um Pottenstein ist eines der schönsten Geotope Bayerns und zählt zu den Nationalen Geotopen in Deutschland.

Falls du das Museum besuchen willst, kannst du dem ausgeschilderten Parkplatz folgen. Hier findest du Geschichte und Exponate zu den Themen Landwirtschaft, Brauchtum, Entstehung und vieles mehr.

Falls du auch die fantastische Aussicht auf Tüchersfeld haben willst, kannst du auf einem kurzen Wanderweg dorthin gehen. Vorab muss ich aber sagen, dass dieser gar nicht barrierefrei ist und du auch ein bisschen Trittsicherheit mitnehmen solltest (die letzten Meter muss man ein bisschen “klettern”). Den Wanderweg beginnst du an dem Parkplatz am Ende von Tüchersfeld. Hier geht es gleich in ein kleines Waldstück, von dem sich dir auch immer wieder ein toller Blick auf Tüchersfeld bietet. Nach knapp 20/30 Minuten bist du auch schon an dem Aussichtspunkt – dem Fahnenstein– angekommen und kannst dort den Blick über die Fränkische Schweiz schweifen lassen.

SOPHIENHÖHLE

Den  Ausflug zur Sophienhöhle haben wir mit einem Spaziergang zur Burg Rabenstein verbunden, da sich die Burg in unmittelbarer Nähe zur Höhle befindet. Hier schon einmal ein Danke an Judith für die ganzen Empfehlungen! Die Sophienhöhle ist eine Karsthöhle in der Nähe von Ahorntal. Entdeckt wurde die Höhle schon vor über 250 Jahren, genauer gesagt im Jahr 1833. Ein Jahr später wurde aus ihr dann eine Schauhöhle, die für Interessenten und Touristen geöffnet ist. Sie gehört zusammen mit der Klaussteinhöhle, der Höschhöhle und dem Ahornloch zu dem Klaussteinhöhlen-Komplex – einem Höhlensystem. Benannt wurde sie nach der Schwiegertochter eines ehemaligen Besitzers der Höhle.

Hier haben wir auch eine Führung mitgemacht, denn die Sophienhöhle zählt zu den schönsten noch aktiven Tropfsteinhöhlen Deutschlands und das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Über etliche Jahrhunderte bildeten sich hier nicht nur beeindruckende Deckenformationen wie Sinterröhrchen und Stalaktiten an der Decke, sondern auch Sinterbecken und Stalagmiten am Boden. Besonders beeindruckend ist das Elefantenohr, eine Sinterfahne mit einer Länge von mehr als einem Meter, die von der Decke hängt.

Leider habe ich in der Höhle keine guten Aufnahmen hinbekommen, da ich hier aufgrund der Gruppengröße nicht zu lange fotografieren bzw. stehen bleiben konnte. Doch falls du jetzt Lust hast auch viel zu fotografieren (Blitz ist erlaubt), dann kannst du die Höhle bei “Sophie at night” besichtigen. Hier kannst du die drei Höhlenräume völlig frei ohne Gruppenführung durchkämmen.

BURG RABENSTEIN

Von der Sophienhöhle sind wir dann direkt weiter zur Burg Rabenstein gegangen. Der kleine Spazierweg über Stock und Stein war wirklich super schön – die Falknerei dort hat mir dann weniger gefallen. Und da ich keine Falknerei aus Überzeugung unterstützen will, haben wir dort auch nichts besucht oder gekauft. Mit aufgenommen in die Liste habe ich die Burg aufgrund der Umgebung und des Ambientes. Denn auch von außen gefällt mir die Bauweise und Lage der Burg richtig gut! Die Burg Rabenstein liegt auf einem Felsen, der in das Ailsbachtal hinausragt.

EREMITAGE IN BAYREUTH

Die Eremitage in Bayreuth haben wir gegen Abend als letztes Ausflugsziel besucht. Die historische Parkanlage liegt am östlichen Rand von Bayreuth und zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Besonders die Bauwerke und die Wasserspiele zeichnen die Eremitage aus. Besonders sehenswert ist das Neue Schloss der Eremitage, bestehend aus dem Sonnentempel, der Akadentrakte und dem Wasserbecken “Obere Grotte”, welches du auf meinen Bildern sehen kannst!

Hier lässt sich auf jeden Fall viel Zeit verbringen, denn neben dem Neuen Schloss warten auch noch das Alte Schloss, viele Spazierwege und mehr. Bei einer Bloggerkollegin – Kerstin von Altmühltaltipps – kannst du mehr über die Eremitage erfahren.

FELSENGARTEN SANSPAREIL

Ein weiteres Ausflugsziel, welches ich dir gerne empfehlen würde, ist der Felsengarten Sanspareil. Der Garten liegt bei Wonsees und wurde 2002 zu Deutschlands schönstem Park gekürt. Der englische Landschaftsgarten steht unter Denkmalschutz und ist als Geotop ausgewiesen. Er ist ganzjährig zugänglich und fast ein Muss für alle Naturliebhaber, wenn man in der Nähe ist! Die verschiedenen Felsformationen mit spannenden Namen wie Regenschirm oder gespaltener Fels laden zum Entdecken ein, die tief grünen Wege verleiten zum gemütlichen Spazieren

DRUIDENHAIN WOHLMANNSGESEES

Den Druidenhain Wohlmannsgesees haben wir noch spontan auf unsere Liste gesetzt, da er sich in der Nähe der anderen Ausflugsziele befunden hat. Doch zu unserem Glück waren wir hier und konnten diesen wunderbaren Ort entdecken! Vorab kann ich dir schon sagen, dass es mir hier zusammen mit Tüchersfeld am Besten gefallen hat. Der Druidenhain ist ein etwa 1 Hektar großes Gebiet in einem Buchen- & Fichtenwald. Besonders ist dieser Kraftort durch die ungewöhnliche Felsenlandschaft, die dem Ort auch den Namen verlieh. Viele Menschen vermuteten hier eine Kultstätte der Druiden und durch diese Volkssage bekam das Waldgebiet seinen Namen.

Direkt an der Straße befindet sich der Wanderparkplatz, von dem ein kurzer Weg direkt in den Druidenhain führt. Nach ein paar Metern gehen taucht man in den grünen Wald ein und befindet sich wie in einer anderen Welt. Hier kannst du dann die verschiedenen Felsen erkunden und durch den Wald streifen. Der Druidenhain ist nicht nur schön zum Entdecken, sondern auch zum Kraft holen und die Natur spüren!

GÖSSWEINSTEIN

Dass wir nach Gößweinstein fahren und dort auf Erkundungstour gehen, war eine spontane Entscheidung. Und eine, die wir definitiv nicht bereut haben! Mein kurzes Fazit zu dem Ort: Tolle Burg, beeindruckende Basilika, süße Altstadt und das beste Bruschetta überhaupt. Doch jetzt natürlich ein bisschen ausführlicher: Gößweinstein ist genaugenommen ein Markt und liegt gleich in der Nähe von Pottenstein. Besonders markant stechen die Burg hervor, die oberhalb der Stadt liegt und die Basilika in der Stadt.

Hier merkt man schon, dass es ein gut besuchter Ort ist, da es hier unglaublich viele Parkplätze für so einen “kleinen” Ort gab. Wir haben auf dem Parkplatz Nummer 7 geparkt, für den wir 2 € für den ganzen Tag bezahlt haben. Die Burg Gößweinstein wird auch Schloss Gößweinstein genannt und ist eine Gipfelburg. Sie ist sehr sehenswert und von oben bietet sich auch ein toller Ausblick auf den Markt und vor allem die Basilika. Diese wiederum ist der größte Dreifaltigkeitswallfahrtort in ganz Deutschland. Jährlich pilgern hier sehr viele Menschen hin; Gößweinstein gilt auch als kirchliches Zentrum der Fränkischen Schweiz. Einen kleinen Kulinarik Tipp habe ich an dieser Stelle auch für dich: Das Ristorante Pizzeria IL Sole direkt bei der Basilika ist nicht nur sehr preiswert, sondern bietet auch unglaublich leckere Gerichte an!

Hej, ich bin Sophia! Was ich besonders mag: (Weit)wanderungen, veganes Essen, Schnee, Bayern, Musik, Fotografie, Serien, Regensburg.

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