Startseite Baden-Würrtemberg Deshalb lohnt sich Tübingen! – 6 gute Gründe

Deshalb lohnt sich Tübingen! – 6 gute Gründe

von Sophia
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Tübingen zählt für mich zu den schönsten Städten Deutschlands, für andere wiederum trägt die Stadt den Titel “Schönste Stadt Deutschlands.” Was nun tatsächlich zutreffen mag, sei jedem selbst überlassen. Versichern kann ich dir nur, dass du von Tübingen definitiv nicht enttäuscht wirst!

Ich habe mir 5 Gründe überlegt, warum sich eine Reise nach Tübingen lohnt und bin gespannt, was du dazu sagen wirst!

1. Tübingen zu Wasser – Stocherkahnfahrt auf der Neckar

Die Stocherkähne gehören für mich so unverwechselbar zu Tübingen wie unser Dom zu Regensburg. Die Stocherkähne sind  eine stadtbezogene Besonderheit und weit überregional bekannt. Ich habe mich besonders auf diese Aktivität hier gefreut und wurde mehr als überzeugt diese Fahrt bei einem schöneren Wetter noch einmal mit Freunden zu unternehmen. Die Anlegestelle befindet sich gleich bei der Neckarbrücke. Über eine Wendeltreppe gelangst du von der Brücke zu den Kähnen. Hier haben wir uns mit unserem Stocherkahnfahrer getroffen und schon zu Beginn ein bisschen etwas über die Stocherkähne gelernt. Dann ging die einstündige Fahrt los; entlang an geschichtsträchtigen Häusern, dem Hölderlinturm und viel, viel Grün. Es hat sich fast so angefühlt, als wären wir nicht in einer Stadt, sondern weit außerhalb auf dem Land. Nur gelegentliche Autogeräusche (bei der letzten Brücke) haben vermuten lassen, dass wir wirklich in Tübingen waren.

Stockerkahnfahrt

Die Stocherkahnfahrt war ein einmaliges Erlebnis. Trotz Regen, trotz Kälte. Unser Fahrer hat spannende Details über die Stadt und die Geschichte erzählt und uns somit die Fahrt über angenehm unterhalten. Doch auch Zeit zum Entspannen und Genießen war genügend vorhanden. Ich lege dir eine Stocherkahnfahrt wärmstens ans Herz, denn diese Tübinger Besonderheit solltest du wirklich erlebt haben!

Wusstest du schon? Dass wir mit einem Stocherkahn die Neckar befahren und uns die schöne Gegend anschauen können, war vor gar nicht so langer Zeit noch nicht einmal möglich! Denn erst vor 30 Jahren ermöglichte es der Bürger- und Verkehrsverein der Stadt Tübingen, dass jeder eine Stocherkahnfahrt mitmachen darf. Lange Zeit war dies nämlich nur den Menschen mit eigenen Kähnen vorbehalten!

 

  • Tipp: Das Stocherkahnrennen in Tübingen. Das jährliche Rennen zählt zu den Höhepunkten des Jahres. (Übrigens: 2018 waren es 15.000 Besucher!)
  • Karten für eine Stocherkahnfahrt findest du auch in der Touristeninformation (i-Punkt direkt an der Neckarbrücke)
  • Es werden auch “kulinarische” Fahrten angeboten (z.B. eine Weinprobe oder ein Sektempfang auf dem Stocherkahn)

 

2. Blick von der Neckarbrücke

Leider hat es bei unserem Besuch geregnet, und daher konnten wir nicht lange auf der Brücke stehen bleiben und die Häuserfassaden begutachten. Nichtsdestotrotz ist der Blick auf diese hübschen Häuser DAS Bild, mit dem man Tübingen verbindet. In etwa so wie das Plönlein in Rothenburg ob der Tauber oder die Steinerne Brücke mit Donau in Regensburg. Apropos Regensburg – hier wurde ich schon auf Twitter auf die “Ähnlichkeit” von Regensburg und Tübingen hingewiesen. Und tatsächlich ist mir diese im Nachhinein auch aufgefallen. Hier habe ich einmal ein Bild für euch von den berühmten Häuserfassaden der zwei Städte:

Tübingen_Twitter

Hier ist übrigens der besagte Tweet

Regensburg & Tübingen

 Was du hier auf dem Bild sehen kannst, wird übrigens auch die Schokoladenseite Tübingens genannt! Die Neckarfront besteht aus vielen bunten Häusern, die direkt an der Neckar liegen. Hinter den Häusern kannst du schon die Stiftskirche erkennen, ein bisschen weiter links findest du den Hölderlinturm.

Häuserfront an der Neckarbrücke

 

3. Das Wahrzeichen – der Hölderlinturm

Der Hölderlinturm ist das Wahrzeichen Tübingens, aber leider aufgrund von Renovierungsarbeiten wahrscheinlich bis 2020 geschlossen. Hier hat der Dichter Friedrich Hölderlin 36 Jahre (von 1807 bis zu seinem Tod) gelebt. Er wurde hier vom Schreinermeister Ernst Zimmer aufgrund seiner Bewunderung aufgenommen. Hölderlin hat ein bescheidenes Zimmer im ersten Stock sein Eigen genannt. Nach Zimmers Tod kümmerte sich seine Tochter Charlotte um den unheilbar kranken Hölderlin bis zu seinem Tod.

Ein paar Jahrzehnte später brannte der Turm einmal komplett bis auf das Erdgeschoss ab und wurde wieder ganz neu aufgebaut. Diesmal mit einem neuen, runden Turm – dem Hölderlin’s Turm– und einem größeren angrenzenden Haus. Seit dem Jahre 1921 gehört das Haus der Stadt Tübingen und dient heutzutage als Museum und Bibliothek. Um die Verwaltung des Turms kümmert sich die Hölderlin-Gesellschaft zusammen mit der Stadt.

Wusstest du schon? Das Tübinger Logo orientiert sich am Hölderlinturm bzw. eher das kleine t ganz am Anfang. Dieses erinnert an die Architektur des Turms!

Leider nur mit Gerüst aufgrund der Renovierungsarbeiten

 

4. Tübingens historische Altstadt

Ach Tübingens Altstadt. Ein wahrlicher Augenschmaus! 

Rathaus & Marktplatz

Das Rathaus ist wunderschön und zählt neben der Neckarfront wahrscheinlich zu Tübingens beliebtesten Fotomotiven. Meiner Meinung nach völlig zu Recht. Das vierstöckige Rathaus beeindruckt mit einer aufwendig bemalten Fassade, welche erst 2016 renoviert wurde.

Der Neptunbrunnen direkt auf dem Marktplatz und vor dem Rathaus und wird daher auch gerne Marktbrunnen genannt. Der Name “Neptunbrunnen” verdankt er dem römischen Gott Neptun. Den Brunnen, wie er heute zu sehen ist, geht auf einen ursprünglich steinernen Brunnen aus dem 17. Jahrhundert zurück. Der heutige Brunnen wurde 1947 neu enthüllt und steht seitdem unverändert an Ort und Stelle.

Wusstest du schon? Hier findet am Montag, Mittwoch und Freitag von 07:00-13:00 Uhr der Tübinger Wochenmarkt statt.

Bei unserer Stadtführung ist mir aufgefallen, was für ein Flair Tübingen ausstrahlt.  Die Stadt ist voller belebter, charmanter Plätze und verwinkelten Gässchen. Auch viele Blumen und Grünflächen lassen sich hier finden. Die Stadt lädt wirklich jeden Besucher zum Flanieren und Entdecken ein.

3.1 Unterstadt

Die Unterstadt war ebenfalls ein großer “Punkt” unserer Stadtführung. Diese Ecke Tübingens wird auch Gôgenviertel oder Tübinger Weingärtnerviertel genannt. Wie der Name schon vermuten lässt, war dies der Gegensatz zu der Oberstadt, in der die reicheren Bürger gelebt haben. In der Unterstadt lebten vor allem die Weingärtner und Handwerker. Heute findest du hier neben viel Geschichte auch Weinstuben.

 

5. Tübingen von oben

Tübingen hat natürlich noch mehr Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wie zum Beispiel die Stiftskirche oder das Schloss Hohentübingen! Und das tolle an diesen Sehenswürdigkeiten ist – du kannst Tübingen von oben betrachten! Denn wie bei jeder Stadt stellte sich mir die Frage: Wo kann ich die Stadt von oben sehen? Leider konnte ich aus Zeutgründendie beiden Möglichkeiten nicht nutzen, gebe diese aber gerne auch an euch weiter:

  • Ein Besuch des Schlosses lohnt sich nur nur wegen des Museums, sondern auch wegen des Ausblicks auf die Stadt
  • Auch von der Stiftkirche aus bietet sich euch ein schöner Blick über Tübingen (Für 1 € kannst du den Turm erklimmen)

6. Geschichtsträchtige Universität

Tübingen hat keine Universität, Tübingen ist eine Universität

Diesen Spruch habe ich schon des Öfteren gehört. Und jetzt weiß ich auch warum.

Tübingen ist nicht nur eine Universitätsstadt, die Universität zählt auch zu den ältesten und größten Universitäten Deutschlands. Außerdem ist sie nach der Universität Heidelberg die größte Hochschule in Baden-Württemberg. Die Stadt hat insgesamt um die 87.000 Einwohner, darunter sind 28.000 Studierende! Dementsprechend wird das städtische Leben in Tübingen sehr von den Studierenden geprägt.

Wusstest du schon? Mit einem Altersdurchschnitt von 39 Jahren ist Tübingen die jüngste Stadt Deutschland!

 

Weitere Impressionen

 

Offenlegung: <<Unbezahlte>> Werbung. Ich wurde von dem Bürger- und Verkehrsverein Tübingen e.V. zu einer Stocherkahnfahrt und Stadtführung eingeladen. Meine Meinung wurde natürlich nicht beeinflusst!

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Viele Grüße aus Regensburg,

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