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Wandern durch den Donauwald

Werbung | Zurzeit bin ich wieder vermehrt unterwegs, entdecke meine Heimat und bin auf der Suche nach Bayerns unbekannteren Orten. So bin ich auch auf den DonAUwald-Premiumwanderweg gestoßen, einem Fernweg in Bayerisch-Schwaben, der mir die Region von einer ganz wunderbaren Seite näher gebracht hat.

Werbehinweis: Dieser bezahlte Artikel fand in Zusammenarbeit mit der agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG statt. Meine persönliche Meinung sowie die Inhalte dieses Artikels wurden dadurch nicht beeinflusst.

Makroaufnahme Blüten

WANDERN IN BAYERISCH-SCHWABEN – NACHHALTIG #DAHEIMUNTERWEGS MIT AGILIS

Als ich das erste Mal von der Kampagne #daheimunterwegs des regionalen Eisenbahnunternehmens agilis erfahren habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Denn wie jeder Leser und jede Leserin meines Blogs weiß, will ich mit meinen Geschichten und Fotos andere Reiselustige dazu inspirieren auch ihre Heimat zu entdecken und die schönen unbekannteren Orte Deutschlands zu bereisen. Relativ schnell stand dann auch das Ziel meines Ausfluges fest – es sollte zum Wandern nach Bayerisch-Schwaben gehen. Mein Ausflug mit der Wanderung auf dem DonAUwald-Premiumweg passt wunderbar in die Rubrik “Natur” der Kampagne. Doch auch in den Rubriken „Aktiv“, „Genuss“, „Kultur“, und „Wellness“ stellt agilis viele spannende Ausflugsziele in unterschiedlichen Regionen vor. Einige dieser wunderbaren Regionen konnte ich schon selbst bereisen und entdecken.

Die agilis fährt in ein paar der schönsten Regionen Bayerns: Bayerisch Schwaben, Bayerischer Jura, Bayerisches Golf- & Thermenland, Coburg, Rennsteig, Fichtelgebirge, Frankenwald, Fränkische Schweiz, Haßberge, Naturpark Altmühltal, Oberbayerns Städte, Obermain-Jura, Oberpfälzer Wald und Steigerwald. Die vielseitigen Ausflugsziele kannst du hier finden.

Ente im Wasser
Vogel fliegt über Wasser

WANDERN AUF DEM DONAUWALD-PREMIUMWANDERWEG

Der DonAUwald Premiumwanderweg ist der flachste Premiumweg in ganz Deutschland. Auf nur knapp 60 Kilometern bietet der Wanderweg einzigartige Naturerlebnisse im Auwald und an der Donau. Auf insgesamt fünf Etappen führt dich der Weg durch eine der schönsten Naturregionen Bayerisch-Schwabens. Hier findest du einen großen Artenreichtum, Genussmomente am Fluss und ruhige Augenblicke in dem urwaldähnlichen Wald. Der ganze Wanderweg hat nur einen Höhenunterschied von 68 Metern und eignet sich damit wunderbar für Einsteiger:innen und Naturliebhaber:innen. Doch was den Wanderweg neben der vielseitigen Natur so besonders macht, ist die gute Anbindung an den ÖPNV. An den Etappenpunkten kannst du einfach klimaschonend mit dem Zug anreisen. Der Premiumwanderweg startet in Günzburg und endet in Schwenningen. Der Wanderweg führt dich an der Donau entlang, doch du kannst in Offingen, Gundelfingen an der Donau, Lauingen, Dillingen an der Donau, Höchstädt, Blindheim und Schwenningen immer mit dem Zug an- und abreisen – somit bist du auch nicht an feste Etappen gebunden.

Was wir gleich zu Beginn in Gundelfingen gemerkt haben: Die Bahnhöfe der jeweiligen Orte sind immer mit einem Verbindungsweg an den Hauptweg gebunden, sodass man direkt am Bahnhof starten kann und dort auch alle Informationen zum DonAUwald-Premiumweg erhält. Der Weg ist nicht nur gut an den ÖPNV angebunden, sondern auch exzellent ausgeschildert. So eine gute Beschilderung habe ich wirklich selten bei meinen Wanderungen erlebt! Insgesamt hat mir die Etappe definitiv Lust auf mehr gemacht und ich freue mich schon Bayerisch-Schwaben zukünftig besser kennenzulernen!

ETAPPE – GUNDELFINGEN NACH DILLINGEN

Die abwechslungsreiche Etappe von Gundelfingen nach Dillingen ist aufgrund der vielseitigen Landschaft sehr beliebt und wird auch gerne als Tagestour gemacht. Die Wanderung ist gleichermaßen für Naturliebhaber, Wanderanfänger und Kulturinteressierte spannend.

START IN GUNDELFINGEN

Der eigentliche Startpunkt der Tour ist am Faiminger Stausee. Wenn du wie wir am Bahnhof Gundelfingen startest, führt dich der Zuweg eine kurze Zeit lang durch einen ruhigen Wald hin zum Stausee und wir können die Wanderung richtig starten. Direkt hier am Faiminger Stausee befindet sich einer der größten Vogelzugrastplätze in ganz Süddeutschland – hier kommt jeder Ornithologe und jede Ornithologin auf seine/ihre Kosten! Hier fühlt es sich ein bisschen so an, als ob wir direkt auf einem Damm wandern und die Geräusche von ein paar Schafen von weiter entfernt verstärken dies nur noch mehr. Von der Uferpromenade aus lassen sich die verschiedenen Vögel auch ganz wunderbar beobachten und bestaunen. Baden ist hier strengstens untersagt! Während wir gemütlich am Wasser entlanggehen und die Vögel beobachten, merken wir schnell wie warm die Sonne am frühen Nachmittag doch noch ist und beeilen uns zu der nächsten Abzweigung zu gelangen.

Aufnahme von mir beim Wandern
Schild des Donauwalds
FAIMINGEN BIS LAUINGEN

Und da ist das Schild auch schon! Wir folgen dem Weg und biegen links in einen urwaldähnlichen Wald ab, in welchem wir wieder auf eine bunte Vielfalt an Tieren stoßen. Leider auch auf Mücken, weshalb wir hier nicht so lange verweilen, wie ich es mir gewünscht hätte. Wir treten aus dem Wald hinaus und überqueren sogleich die Brenz. Ein paar Meter noch und dann befinden wir uns in Lauingen-Faimingen, welches für die größte Tempelanlage nördlich der Alpen bekannt ist. Heutzutage findest du hier keinen ganz erhaltenen römischen Tempel, sondern einen beschaulichen Vorort, welcher zu Lauingen gehört. Die Tempelanlage wird auch Apollo-Grannus-Tempel genannt und zählt zu den wichtigsten archäologischen Funden Schwabens. Besonders spannend ist der Kontrast von Dorf, Natur und historischer Stätte. An Schautafeln kann man sich hier genauer über die Geschichte und die Grabung informieren.

Ursprünglich hieß Faimingen natürlich auch anders, genauer genommen Phoebiana. Angefangen als Lagerdorf neben einem Kastell hatte Phoebiana noch keine große Bedeutung, doch einige Faktoren haben dies geändert. Einmal kreuzten sich hier wichtige Verkehrsverbindungen, sodass der Ort gut besucht wurde und andererseits gab es hier das Heiligtum des Apollo Grannus, welches ebenfalls ein beliebtes Ziel dargestellt hat.

Nachdem wir die letzte Informationstafel gelesen haben, verlassen wir auch schon die ehemalige Römerstadt Phoebiana und machen eine kurze Pause. Zur gleichen Zeit betritt ein Eichhörnchen die Szene und hüpft munter über uns von Baum zu Baum. Als das Eichhörnchen nicht mehr zu sehen ist, gehen wir weiter und folgen kurz der Brenz bis zur Brenzmündung.

An der Brenzmündung finden wir wieder ein Informationsschild vor, welches uns über den geschichtlichen Ursprung der Mündung aufklärt und uns Einblicke in die Flora und Fauna der Region gewährt. Der Ursprung der Brenz liegt in Königsbronn, von wo sie sich aus hier nach Faimingen schlängelt und dort in die Donau mündet. Gemeinsam mit der Donau begibt sie sich von hier aus auf eine lange Reise zum Schwarzen Meer. Auch erfahren wir, dass im Schwäbischen Donautal noch 10% aller bundesweit vorkommenden Auwälder liegen. Hier im Schwäbischen DonAUwald leben 150 Brutvogelarten! Auwälder gehören zu den artenreichsten Ökosystemen unserer Heimat und sollten unbedingt geschützt werden!

Nachdem wir die wunderbare Natur und die Ruhe genossen haben, geht es weiter nach Lauingen. Hier kommen wir an einem großen Park mit Spielplatz in Ufernähe vorbei, bei welchem man auch eine Rast im Schatten einlegen kann. Der Wanderweg geht weg vom Fluss rein in die wunderschöne Stadt mit ihren historischen Häusern. Doch schon nach kurzer Zeit verlassen wir Lauingen und gehen in Richtung unseres Etappenziels, nach Dillingen.

Wandern in Allee
DILLINGEN – UNSER ETAPPENZIEL

Schon nach kurzer Zeit erreichen wir die katholische Herrgottsruhkapelle. Die Kapelle liegt leicht über der Donau direkt am Auwald und wurde 1750 errichtet. Nachdem hier erst eine kleine hölzerne Kapelle stand, wurde nach ein paar Spenden von reichen Wallfahrern 1750 der Bau der Kapelle in Auftrag gegeben.

Direkt an dieser geht es ein längeres Stück durch einen Auwald, der wirklich stark urwaldähnlich ist und durch die vielseitige Flora beeindruckt. Doch auch hier sollte man sich zu manchen Zeiten beeilen, da einem auch wieder einige Mücken begegnen. Nichtsdestotrotz ist der Wald wunderschön und der mit Abstand schönste Teil von Lauingen nach Dillingen. Nach knapp einem Kilometer treten wir aus dem Wald hinaus und kommen an der Kneipp-Anlage, welches sich in der Dillinger Parkanlage befindet, vorbei. Sebastian Kneipp hat sogar eine Zeit lang in Dillingen gewohnt! Hier können wir uns dann kurz vor Ende der Wanderung noch erfrischen, bevor es in die historische Altstadt von Dillingen geht. Diese lässt sich auch wunderbar erkunden und in den verschiedenen Gasthäusern/Cafés kann man nicht nur einkehren, sondern der ganzen Wanderung auch noch ein wunderbar kulinarisches Ende geben.

  • Wanderzeit: ca. 14 Kilometer
  • Schwierigkeit: Die Tour ist leicht, ohne wirkliche Steigungen
  • Wanderzeit: Von November bis Februar soll der Weg nicht begangen werden, um der Natur Ruhe zu geben
  • ÖPNV: Mit der agilis zum Bahnhof Gundelfingen fahren
  • Startpunkt der Tour: Bahnhof Gundelfingen
  • Endpunkt der Tour: Bahnhof Dillingen
  • Abkürzen: Wenn man die Wanderung abkürzen will, kann man in Lauingen aufhören
  • Markierung: Man folgt vom Bahnhof bzw. zum Bahnhof hin der Beschilderung “Verbindungsweg Donauwald”, ansonsten den Schildern “Donauwald” (weißes Quadrat mit buntem Baum)
  • Einkehrmöglichkeiten: In Lauingen und Dillingen gibt es einige Einkehrmöglichkeiten, auch Biergärten direkt an der Strecke
  • Hunde: Hunde sollten immer an die Leine, da im Auwald Wildtiere leben
  • Kinder/Familien: Nicht geeignet für Kinderwagen, aufgrund der Wegbeschaffenheit & gut geeignet für Familien mit Kindern
  • Barrierefreiheit: Der Weg ist nicht barrierefrei und nicht für Radfahrer geeignet. Radfahrer können die ausgewiesenen Radwege benutzen
  • Wanderschuhe: Festes Schuhwerk ist aufgrund ein paar Stellen im Wald zu empfehlen, gute Sportschuhe reichen auch aus
  • Ausrüstung: Aus persönlicher Erfahrung empfehle ich einen Schutz vor Mücken – und am besten noch dazu bite away – eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnenschutzcreme!
  • Weitere Informationen: Bitte Abstand zu Vögeln mit Nestern halten, die Wege nicht verlassen, keine geschützten Pflanzen pflücken und Tiere, wie z.B. Kaulquappen nicht anfassen oder gar mitnehmen. Eine Bitte des Donautal-Aktiv e.V. ist auch nicht frühmorgens oder vor Dämmerung (nachts sowieso nicht) zu wandern, um der Natur Ruhe zu gönnen

LUST NACHZUWANDERN?

Wenn du nun Lust bekommen hast, die Etappe ebenfalls zu wandern, kannst du hier einmal noch ein Video dazu anschauen und dir gleich die Tour bei komoot merken.

 

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