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Lange Zeit war der Hochschwarzwald für mich eine unbekannte Region auf der Karte – bis wir wir auf einer individuellen Recherchereise im Hochschwarzwald drei Tage lang die Gegend erkunden konnten.

WANDERN AM TODTNAUER WASSERFALL

Die erste Station unseres Ausflugs war einer der höchsten Naturwasserfälle Deutschlands – der Todtnauer Wasserfall. Seit 30 Jahren steht der Wasserfall unter Denkmalschutz und zählt zu den 10 schönsten Naturdenkmälern Deutschlands! Geparkt haben wir auf dem kostenlosen Parkplatz oberhalb des Wasserfalls und sind teilweise über den kleinen & großen Rundwanderweg zu dem Wasserfall gewandert. Der Wasserfall stürzt 97 Meter über fünf Stufen in das Tal. Um barrierefrei zum Wasserfall zu gelangen, musst du beim Parkplatz Aftersteg am Wasserfallkiosk halten. Dieser ist nicht zu übersehen, wenn du den Schildern folgst.

Den Wasserfall fand ich sehr beeindruckend, es waren auch nicht so viele Leute dort, wie vorher angenommen. Der Weg mit verschiedenen Aussichtspunkten und Fotospots hat mir besser gefallen als der direkte Weg von dem Kiosk zum Wasserfall; daher empfehle ich jedem weiter oben zu parken und den Rundweg zu gehen! Reisetipp: Die schönsten Fotospots kannst du entlang des großen Wasserfall Rundwanderweges entdecken, z. B. kleine Wasserfälle mit Steinen zum Sitzen im Wasser oder eine Brücke über dem Wasserfall, die gefühlt in das “Nichts” führt. Der Wanderweg ist allerdings leider nicht barrierefrei.

AUSBLICK VOM FELDBERG

Die zweite Station unseres Ausflugs in den Hochschwarzwald war der höchste Berg Baden-Württembergs! Schon mal als kleinen Tipp: Wenn du auf den Berg willst, kann ich dir selbst bei wärmeren Temperaturen nur empfehlen dich warm und windgeschützt anzuziehen! Da oben hat’s vielleicht gewindet, das war wirklich Wahnsinn! Reisetipp: Die eindeutig beste Aussicht hast du auf dem Aussichtsturm am Feldberg. Und diesen kannst du kostenlos mit  der Hochschwarzwaldcard erklimmen. Wir konnten mit der Hochschwarzwaldcard auch kostenlos eine Berg- & Talfahrt mit der Feldbergbahn machen. (1 Berg- und Talfahrt täglich pro Person mit Eintritt in den Aussichtsturm ist gratis).

LERNEN IM HAUS DER NATUR

Auch hier hat man mit der Hochschwarzwaldcard kostenlosen Eintritt. Das Haus der Natur dreht sich, wie der Name schon vermuten lässt, um die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Das Haus ist gleich beim Feldberg und war somit auch unsere nächste Anlaufstation. Mir haben vor allem die ganzen interaktiven Elemente gefallen, vor allem würde ich ein Besuch Familien mit Kindern empfehlen, da sich diese hier spielerisch austoben und dabei viel lernen können. Ganz besonders ist hier z.B. die Ballonfahrt über die Region rund um den Feldberg, bei der du in Echt aufgezeichnet und in das Bild eingefügt wirst. Am Ende kannst du dann die DVD mit dir darauf kaufen. Auch der interaktive Ranger begeistert durch seine interaktive und einzigartige Art.

SEERUNDFAHRT AUF DEM SCHLUCHSEE

Die vorletzte Station unseres Ausflugs war eine Schifffahrt auf dem Schluchsee! Mit der Hochschwarzwaldcard kannst du täglich eine Schifffahrt auf dem Titisee oder auf Schluchsee unternehmen. Wir haben uns für den Schluchsee entschieden, da wir diesen bei unserer Deutschlandtour aufgrund einer Planänderung leider nicht besichtigen konnten. Umso mehr habe ich mich auf die Schifffahrt bei strahlendem Wetter gefreut. Geparkt haben wir auf dem kostenlosen Parkplatz Strandbad (hier sind nur auf einer Seite die Parkplätze kostenlos), nur wenige Gehminuten von der Anlegestelle entfernt. Der Schluchsee ist der größte Schwarzwaldsee und die Schifffahrt führt von Schluchsee über Aha, Unterkrummenhof, Staumauer wieder nach Schluchsee. Einsteigen kannst du bei jeder Station; die letzte Fahrt endet immer im Schluchsee-Strandbad; die Fahrt dauert insgesamt 1 1/2 Stunden.

RAUF AUF DEN RIESENBÜHLTURM

Die letzte Station war ein Aussichtsturm am Schluchsee, von dem du eine grandiose Aussicht auf den Schwarzwald hast – der Riesenbühlturm! Zum Riesenbühlturm kannst du entweder über die Ortschaft Schluchsee auf dem Riesenbühlweg direkt gehen (Startpunkt Touristeninformation) oder du machst es wie wir. Der Riesenbühlweg ist ein leichter Wanderweg, für den du etwa 1,5 Stunden brauchst. Wir haben hingegen woanders gestartet, da wir bis zum Sonnenuntergang nicht mehr viel Zeit hatten und diesen unbedingt auf dem Riesenbühlturm erleben wollten. Geparkt haben wir auf dem Sportparkplatz; der Weg hinauf zum Aussichtsturm hat etwa 15/20 Minuten gedauert. Oben angekommen geht es den Turm dann erst einmal hoch (nicht barrierefrei); für den Aufstieg wird übrigens kein Eintritt verlangt. Über Stufen aus Metallgitter geht es etwa 140 Stufen nach oben (Menschen mit Höhenangst tun sich vielleicht etwas schwerer hier!) und oben erwartet dich dann ein traumhafter 360 Grad Ausblick und ebenso ein scharfer Wind; daher auch hier bitte warm und windgeschützt anziehen!

Reisetipp: Versuche kurz vor dem Sonnenuntergang ganz oben zu sein, dieser taucht die ganze Umgebung in ein warmes Licht – richtig, richtig schön!

Hej, ich bin Sophia! Was ich besonders mag: (Weit)wanderungen, veganes Essen, Schnee, Bayern, Musik, Fotografie, Serien, Regensburg.

kontakt@sophias-welt.de

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Fabienne
2 Jahre zuvor

Liebe Sophia,
ich bin eben zufällig per Pinterest auf deinen Artikel und auf deinen tollen Blog gestoßen und bin wirklich sehr begeistert! Ich liebe das Wandern und vor allen Dingen die Berge so sehr, da ist dein Blog eine tolle Inspirationsquelle 🙂

Liebe Grüße
Fabi von https://www.villaimmergruen.de

Susanne Kappler
1 Jahr zuvor

Ach , noch einmal in Deutschland herumwandern können! Ich kann das leider nicht mehr, weil ich schon 100 Jahre alt bin und in Kanada lebe. So erfreue ich mich an Ihre Bilder.

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[…] höchsten Berg ,den Feldberg, besteigen. Der Feldberg ist der höchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen und bietet ein umfassendes […]